Seit dem Kick-Off Mobilers letztem Montag befasse ich mich mit dem Samsung Galaxy mit einem lachenden und einem weinendem Auge. Weinend, nur deswegen weil mir in der Pause ist mein iPhone in die wahnsinnig gut ausgestattete Samsung-Toilette gefallen ist. Reiskur und Reanimationsversuche blieben erfolglos, sodass ich mich entschlossen habe mir einen Kostenvoranschlag für die Reparatur machen zu lassen.
So nimmt das Galaxy eine Rolle ein, die vorher nicht angedacht war. Kein zusätzliches, sondern ein Ersatzgerät.
Wahrscheinlich hätte ich es garnicht gemerkt, wenn mein iPhone noch da wäre, aber erstaunlicher Weise scheint die emotionale Beziehung zu dem Apfel stärker zu sein, als ich es mir lieb ist. Es fehlt mir. Bloß warum? Schließlich habe ich ein ähnlich leistungsstarkes und gut zu bedienendes Ersatzgerät. Kontaktdaten waren schnell gesynct und auch das Set an Apps was ich auf meinem iPhone hatte, konnte ich relativ problemlos auf dem Galaxy herstellen.
Wahrscheinlich ist es ein buntes Gemisch aus Faktoren, aber einige hier mal ganz unwissenschaftlich aufgezählt:
In der Automobilbranche spricht man oft über „Wertigkeit“ – wie fühlen sich die Oberflächen und Bedienelemente an? Warm, kalt, stumpf, glatt, Metall oder Plastik? Wie hart oder wie lasch ist die Rasterung bei Drehbaren Bedienlementen? Wie hört es sich an, wenn ich an den Reglern drehe und auf die Tasten drücke? Was sagt mir die Form des Bedienelements? Alle diese Dinge werden von den Automobilherstellen getestet um die beste Wertigkeit für eine bestimmte Preisklasse zu erzielen. In gewissem Maße sind diese Kriterien der Wertigkeit auch auf Smartphones anwendbar. Schließlich begleitet mich mein „Gerät“ überall hin. Ich fasse es ständing an: ich drücke, touche oder halte es auch bloß in meiner Hand. Um eine emotionale Bindung aufzubauen sind Form, Gewicht und Materialien sind ausschlaggebend für ein Ding, was ich dieser hohen Frequenz anfasse – sicherlich ist all das subtiler als die Optik, aber dennoch ausschlaggebend.
Haptisch gesprochen einige Dinge, die mir im Vergleich aufgefallen sind:
Das Galaxy ist leichter als das iPhone, ansich toll, aber kann ein Mobiltelefon auch zu leicht sein? Das Gehäuse hört sich beim Gegenschnippen etwas anders an. Die Tasten am Galaxy sind aus Kunststoff und nicht so scharf, wie die des iPhones. Ist sicherlich Geschmackssache. Ich für meinen Teil mag die Wertigkeit, den Hygienefaktor und die Kühle der metallenen iPhone-Tasten. Mir gefällt das subtile haptische Feedback der Touchoberfläche vom Samsung Galaxy, allerdings ist die Oberfläche nicht so sensitiv und ich brauch gefühlt etwas mehr Druck als bei dem iPhone.
Das waren die ersten Eindrücke einer Bedienelementfetischistin und am Ende ist klar: Ich bin ein Opfer und befinde mich im Dilemma der Irrationalität.
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Lange ist es her seit dem ersten und letzten Eintrag. Wir hatte leider kein Internet. Unsere Route bisher:
Marmallapuram – Hochzeitsfeier und Relaxation am Beach
Cochin – Stadtbummel und Ayurveda Massage
Munnar – Bergluft und Teeplantagen
Kumily (Periyar Wildlife Sanctuary) – Jungle Safari
Fuer die Hochzeitsfeier haben wir den ganzen Schnickschnack mit Saree, Bangles und Mehendi (Henna-Haenden) mitgemacht.
In Cochin haben wir haupstaechlich geshoppt und die Altstadt mit den chinesischen Fischernetzen angeschaut. Dabei ist das Rickshaw fahren immer ganz besonders spannend, wie ueberhaupt alle Gefaehrte hier. Alle ueberholen munter natuerlich rechts beim Linksverkehr, Spuren einhalten ist hier eigentlich nur mehr ein Vorschlag, als dass man es wirklich machen muesste. Hupen kann alles heissen, sei es „Mach Platz, ich will ueberholen!“ „Ist ok, alles frei du kannst“ Alle Gefaehrte werden hoffnungslos ueberladen. Oft sieht man eine fuenfkoepfige Familie auf einem einzigen Motorrad. Schon einige Male haben wir uns wie in einem Action-Movie gefuehlt als unser Fahrer nach einer Uebrholoaktion uns einem entgegendonnernden Bus ausgewichen ist.
Entgegen dem ganzen Strassenlaerm in Chennai und Tamabaram war Munnar ein Ausflug in die Stille. Die Menschen waren unglaublich freundlich. Bei einem Spaziergang wurden wir vom Weg weg direkt ins bescheidene Wohnzimmer einer Familie eingeladen. Ueberhaupt werden wir Maedels mit Begeisterung aufgenommen sei es von Kindern die einfach nur „Hello!“ rufen winken oder von Bussen voller Maenner die sich groehlend aus dem Fenster haengen. Dabei halten wir uns schon an den „zuechtigen“ Dresscode.
Die Jungle-Safari war zwar nicht das groesste Abenteuer, obwohl wir um 5 aufgestanden sind und im Dunklen mit dem Jeep durch den Jungle gefahren sind. Immerhin haben wir Affen eine Schlange und ein Wasserbueffel gesehen. Das Highlight – einen wilden Elefanten konnten wir schon vorher in Munnar aus der Ferne betrachten.
Bemerkenswert sind die Gelassenheit, die Langsamkeit der Inder und die Anweisungen, die wir bekommen wenn wir etwas buchen oder kaufen wollen.
„Please come, breakfast is ready“ „the bus is full, there will be another bus – you wait sometime“ „Please row ma’am“ „Sit here ma’am!“
Es ist herrlich in Indien und uns graut es vor dem Minustemperaturen in Deutschland. Unser naechster Stopp ist Varkala – some more Relaxation at the Beach!“
Und nun ein paar Eindreucke von „unserem“ Indien…;)
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Die ersten 24 Stunden sind fast vorüber und voller Eindrücke. Indien ist laut, bunt und freundlich. Das Wetter ist sehr schwül, sodass fast alle von uns Kopfschmerzen haben. Wenn wir Mädels nicht den Fahrer hätten wäre Chennai der Shock schlechthin. Die Stadt ist voller Menschen, Bussen, Roller, Kühen, Hunden und das Hupen der Fahrzeuge hört nicht auf. Im International Guesthouse des Christian Colleges ist es schön ruhig. Es ist ein Dschungel-Campus mit schönem Garten, Rehen, Hunden, Geckos und Kakerlaken…
Dinge, die wir an Tag 1 getan haben:
- mit den Händen gegessen
- mit Flaschenwasser Zähne geputzt
- mit Eimern geduscht
- Saree Blusen und Unterröcke sowie Armreifen für die Hochzeit geshoppt
Das Programm für morgen:
Hände mit Henna bemalen lassen!



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Habe mir gerade die wordpress App geholt. Ob man damit von Indien aus bloggen kann?

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Wie die Zeit vergeht.. am Samstag fliegen wir schon zurück. Ich könnte durchaus noch länger hier bleiben, mich mit Leckereien voll stopfen und das gute Wetter genießen. Es gibt noch einige Dinge, die ich noch nicht auf meinen Listen abhaken konnte. Vermutlich schaffe ich auch nicht mehr alles. Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden. Und es gibt sicherlich ein nächstes Mal.
Neuentdeckungen:
- Pinkberry – frozen yoghurt mit lecker Toppings
- Japanese Curry
- nicht wirklich neu, aber diesmal exzessiv besucht- Jamba Juice
- auch nicht neu, aber immer wieder gut ist Trader Joes. Die Ausbeute diesmal waren zwei Dosen Chai Tea Latte, Beef Jerky, getrocknete Mangos und Erbsen Cracker.
It’s all about good food.
Nachtrag: Etwas worüber ich mich immer wieder freue, wenn ich auf eine öffentliche Toilette gehe ist ein „seat cover“. Keeps your butt clean.
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Hier eine stichwortartige Zusammenfassung der letzten Woche.
- Im Mietwagen auf der 101 Richtung Norden
- Santa Barbara angeschaut
- Ankunft abends in San Francisco
- Schockerlebnis Jugendherberge „Green Tortoise“ für meine Mutter.
- City Tour im Bus „Japanese Style..click click“ (s.a. Flickr Fotos)
- Shopping @ Nordstrom
- sehr große Versuchung im Apple Store: MacBook Air und Ipod Touch lachten mich an
- Zurück nach Los Angeles auf dem Highway 1 entlang der Küste: atembearubend schöne Landschaft, viele Kurven, kleiner lohnenswerter Umweg über den 17-Mile Drive
- Zwischenstopps: Monterey, Big Sur, Nepenthe (das Kevah Cafe ist sehr zu empfehlen)
- Erschöpft um Mitternacht ins Bett gefallen, Orange County ist auch schön.

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habe ich nicht wirklich getroffen. Außer ein paar Listen, die schon länger in meinem Kopf rumschwirrten. Freudige Erwartungen.. Morgen früh geht’s los.

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